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Photo Copyrights: Herbert Unteberger



HERBERT
UNTERBERGER


1944 Geboren am 2. Jänner in Hermagor
1958 - 62 Schüler von Akad. Bildhauer Hans Domenig
1962 - 66 Studium an der Akademie der bildenden Künste in Wien
bei Prof. Andre, Aktzeichnen bei Prof. Boeckl
1965 Meisterschulpreis der Akad. der bildenden Künste in Wien
1966 Meisterschulpreis der Akad. der bildenden Künste in Wien
1966 Diplom der Akademie der bildenden Künste in Wien
1968-1970 Lehrtätigkeit am mus.-päd. Gymnasium in Hermagor

seit 1967

Freischaffend in Hermagor, Kärnten



Contact
Herbert Unterberger

Internet:


www.bildhauerunterberger.com

 



Einzelausstellungen

1971 Galerie im Rathaus, Hermagor (Skulpturen)
1972 Galerie an der Stadtmauer, Villach (Skulpturen)
1973 Künstlerhaus Klagenfurt, Kleine Galerie (Skulpturen)
1975 Auf der Straßburg (Skulpturen)
1977 Stþdt. Galerie, Lienz (Skulpturen und Zeichnung) Kongresshaus Villach (Skulpturen) Galerie Slama, Klagenfurt (Skulpturen und Zeichnung) Galerie Bartenstein, Wien I (Skulpturen und Zeichnung)
1978 Palais Palffy, Wien I, (Skulpturen und Zeichnung)
1979 Galerie beim Minoritensaal, Graz (Skulpturen und Holzschnitte)
1981 Sparkasse Minden-Lübbecke, BRD (Skulpturen und Holzschnitte) Messehalle Klagenfurt
Konfrontation mit moderner Plastik
1983 Fakulty Of Fine Arts Of Helwan University, Kairo (Skulpturen und Grafik), Workshop
1984 Kärntner Landesgalerie (Skulpturen und Zeichnungen)
1985 Nationale Kunstgalerie Peking, China (Skulpturen)
1990 Galerie Walker, Messegelände Klagenfurt (Skulpturen)
1997 Krastal, Leitung Workshop
1998 Schloss Freyenthurn, Regiones Artis (Skulpturen und Grafik)
1992 Amthof, Feldkirchen (Skulpturen)
1994 Peru, Bolivien, Studienreise
1999 See Genezareth, Studienaufenthalt
2001-2002 Arbeit an der Marmorskulptur „Rondo”

 


Landschaft, Rosa Portugallo
18 x 41 x 58 cm, 2000
 

Offenbarung, Krastaler Marmor
52 x 55 x 25 cm, 2000
       



  Landschaft, Rosa Portugallo
42 x 66 x 18cm, 2000
Aufbruch, Serpentin (Tauerngrün)
70 x 37x 28cm, 1998
Toro, Wachauer Marmor
37 x 79 x 20 cm, 2001
 
  Ala, Hirter Serpentin
66 x 52 x 21cm, 2001
Formation, Gummerner Marmor
72 x 48 x 38cm, 1994
Qumran, Serpentin
22 x 41 x 13cm, 2001
 
  Madras, Indischer Sandstein
60 x 28 x 22cm, 1998
Aurora, Krastaler Marmor
74 x 20 x 218cm, 2001
Tabgha, Serpentin (Tauernfrün)
73 x 44 x 20cm, 2001
 





Ausstellungsbeteiligungen

Seit 1968 Jährlich an allen Gemeinschaftsausstellugnen des Kunstvereines für Kärnten
1969 Kärntner Künstler der Gegenwart,
Berufsschule Hermagor
1971 Kongresshaus, Millstatt
1972 Haus der Begegnung, St. Veit
Städt. Galerie Lienz
1973 Int Art, Laibach
1974 60 Jahre Künstlerhaus Klagenfurt
4A Mostra Soggiorni di Esperienze, Galleria del Centro, Udine
1975 Galerie im Rathaus, St. Veit
1976 Int Art, Stadthaus, Klagenfurt
1977 Kontraste, St. Veit Raiffeisenbank Hermagor
Galerie 68, Bern
1980 Carinthischer Sommer, Stiftshof, Ossiach
1984 Kärntner Landesgalerie, Skulpturen und Zeichnungen
1998 Kärntner Ansichten eine andere Landesausstellung, Heft Hüttenberg
1999 Synarte, Skulpturen, Klagenfurt
2001 Rathaus, Skulpturen, St. Veit/Glan

 

  Gurina, Wachauer Marmor
69 x 41 x 20cm, 2001






Kopf, Gummerner Marmor
66 x 52 x 21cm, 2001
       
 
 
 
Femina, Lärche, (sechs Ansichten) 51 x 33 x 33cm, 1997







Segel, Nuss
96 x 22 x 9 cm, 1987
Symposien

1973 Internationales Künstler - Symposion, Lignano
Internationales Holzbildhauer - Symposion, Hermagor-Pressegger See
1975 Extempore 2000, Klagenfurt
1976 Extempore 76, Klagenfurt Kommunikation 76, Messegelände Klagenfurt
1991 Int. Bildhauersymposion, Oberkirchen bei Hannover
1993 Leitung eines Int. Bildhauersymposion, Plöckenhaus, Plöckenpass
1998 Int. Bildhauersymposion, Krastal

 

     
 



Über den Zusammenhang von Idol
und innerer Notwendigkeit


  Bilder kommen einem oft in den Sinn, während man an die Menschheit denkt: Bilder vom Monströsen, von titanischer oder dämonischer Kraft, Bilder mit gigantischen oder galaktischen Proportionen. Der 1944 geborene Herbert Unterberger hat sich mit seinem skulpturalen Wortschatz eine eigene geistige Dimension abverlangt, die das bildhafte bzw. plastische Ideal thematisiert.
Mit "stummer Dichtkunst, einer Beredtheit des Schweigens" könnte man seine astral geformten Plastiken in Verbindung bringen.
Wie wohl an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben soll, dass es auch ohne das Korsett der Tonalität geht! Denn auch Skulpturen sind in der Lage die Seele in Vibration zu versetzten.

 

  Es ist allgemein bekannt, dass die klassische Bildhauerei, insbesondere Themenkomplexe rund um das Idol, einen steten Bedeutungsverlust seit der Renaissance hinnehmen mussten, wobei dies durch den chronischen Missbrauch verschiedenster politischer Regime zu erklären ist. In Folge dieses Missbrauchs musste es zur Ersatzhandlungen kommen. Die Idole der Neuzeit entstammen Karrosserieschmieden, tragen Marken und Labels. Nur wenige Künstler waren tapfer genug sich der offensichtlichen Gefahr von Missgunst und Ausgrenzung zu stellen und wagten es, so wie Unterberger, das Idolhafte in ihre Arbeit einzubeziehen.

 

  Der Kärnter Künstler Unterberger, der sich primär auf einer abstrakten Ebene aufhält schafft mit seinen Idolen beseelte Wesen, welche an einen modernen Irrationalismus bzw. an die Ausdruckskraft des eigenen seelischen Lebens des Künstlers erinnern. Mitunter ist der Betrachter geneigt in der Genese des skulpturalen Werkes an eine Gnostizismus - Verbundenheit Unterbergers zu denken, da mit ihrem astralen Erscheinen auch Gedanken an Reinheit und Intellekt im Sinne neuzeitlicher Rationalität ins Spiel gebracht werden.

 

Dr. Karl A. Irsigler
Kurator im Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien
im MuseumsQuartier
  Toledo, Rüster
125 x 72 x 34 cm, 1996
 
  Komposition, Kirsch
43 x 23 x 22 cm, 1989
 
  Fessel, Linde gebeizt
41 x 27 x 20 cm, 1985
   
 
  Gedanke, Linde
78 x 33 x 16cm, 1997
Antlitz, Linde
88 x 45 x 33cm, 1997
Wesen, Linde
33 x 84 x 51cm, 1987



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